Samstag, 1. Dezember 2012

ERTRINKE IN UNSICHTBAREN TRÄNEN.

Meine Lerntherapeutin holt zwei Kartenspiele hervor. Mengenangaben spielen in Mathe auch eine große Rolle. Also spielen wir Kartenspiele mit Mengenangaben, die jeder noch von seiner Kindheit kennt. Zumindest so ähnliche. Meine Augen strahlen, ich lache. So richtig. Ich bin froh und heiter, habe meine ganzen Sorgen vergessen. Ich konnte endlich nach Jahren mal wieder so richtig spielen. Ich habe es so sehr vermisst. Trauer und Spaß vermischen sich, und setzen sich als Stein in meinem Herzen ab. Es ist einfach nur arm. So traurig. Ich konnte kaum spielen, wenn dann alleine. Mit meinem Bruder ging das kaum, wir hingen uns meistens in den Haaren. Meine Mutter war eigentlich immer Arbeiten und war zu gestresst, als sie endlich zu Hause war. Und meine Oma hatte, dezent ausgedrückt, keine Lust. 
Tränen steigen mir in die Augen. Ich war so allein'. Mit allem, irgendwie. Und irgendwie tut das höllisch weh.

1 Kommentar:

N.† hat gesagt…

leben und lieben
passen nicht in meine welt
zusammen, es tut mir leid.