Samstag, 29. Dezember 2012

DIE NACHT IST ORT DER WORTE.

Bild gehört mir!
Tausende von Gedanken durchziehen täglich mein Inneres. Oft so schnell, dass ich sie kaum mehr einfangen kann, bevor die nächsten nachziehen um mich wieder zurück in den trancartigen Zustand zuversetzen.
Wenn ich schreibe, durchlaufen so viele Worte meinen Kopf, dass ich es nicht schaffe sie alle aufzuschreiben. Niemals bin ich richtig zufrieden mit dem Inhalt meines Textes gewesen, denn ich denke immer dass dieser nicht aussagekräftig genug ist. Und von meiner Schreibweise war ich sowieso nie angetan gewesen.
Ich habe das Gefühl mir viel zu viele Ziele zusetzen, an viel zu viel zu denken, dass ich bald platze oder mir selbst viel mehr Schaden antue, als es die eventuell versagten Ziele, die mir immer und immer wieder Scham und Dunkelheit in mein Herz pflanzen. Ich wünschte mir, dass ich wenigstens einen einzigen Text verfasse der mein Herz berührt wenn ich ihn lese. Ich habe mir gewünscht schreiben zu können, dass alles was ich in diesem Moment darüber dachte, einen Platz in den Zeilen bekommt.
Und heute Nacht ist es endlich geschehen. Diese Zeilen sind lang, aber ich bin unendlich stolz auf sie, weil ich endlich einmal alles rauslassen konnte, was mir meine Luft nahm und verschlang.


1 Kommentar:

Kathleen hat gesagt…

Ich habe beschlossen mich ganz kindisch zu wehren und das seinen streng kristlichen eltern zu erzählen :P Das ist in dem fall 10000x besser als schlagen :D

Das freut mich.kriegt man diese Worte auch mal zu lesen oder sind sie zu persönlich?