Sonntag, 24. Februar 2013

WOHIN KANNST DU SCHON RENNEN, UM VOR DIR SELBST ZU FLIEHEN?

"Jemanden zu lieben, der Depressionen hat, ist wie London.
Es ist die schönste und tollste Stadt der Welt, aber es regnet jeden Tag."
 
Abwechslungsreich kann man mein Leben zurzeit nicht nennen. Freundschaft hat in dieser Zeit wohl eine andere Bedeutung bekommen. Allein' gelassen und abgestempelt sitze ich in meinem Zimmer und zähle Minuten, Stunden, Tage. Die Zeit kriecht und rennt dahin. In mir ist etwas Totes was nicht mehr lebendig wird. Die Menschen hören zu und vergessen nach wenigen Sekunden. Ich schwebe durch die Zeit ohne zu atmen. Schmerz drückt von allen Seiten auf mich ein und die Menschen hören zu und vergessen. "Nehm' dir nicht alles so zu Herzen." Ist es ein Fehler sensibel zu sein? Ich sitze zwischen Kontrolle und meiner Persönlichkeit und weiß nicht was der nächste, richtige Schritt ist. Beide Optionen bereiten mir Schmerzen zu. Und die Menschen hören zu und vergessen. Sag' mir was dich noch hier bei mir hält. "Mach' dich niemals für andere kaputt, selbst wenn die Liebe im Spiel ist." Warum also bleibst du bei mir wenn ich meine voller Schmerz nichts als Schmerz geben zu können? Irgendetwas in mir schreit und zerbricht. Warum versuche ich dich zum Gehen zu überreden, wenn es für mich nichts als Folter und Angst bedeutet? Etwas in mir zerstört mich mit Absicht und ich finde den Grund nicht. Meiner selbst ausgeliefert sitze ich hier in meinem Zimmer, bei ihm, überall.
 
Und die Menschen hören zu und vergessen.

Kommentare:

Celina Lucy. hat gesagt…

So schön geschrieben, und du beschreibst so gut genau das, was ich auch fühle.♥

Kathleen hat gesagt…

Die Fotze ist krank,ende.

Lana Chloé hat gesagt…

ich liebe das zitat.
ich werde dir immer zu hören und nicht vergessen, was du mir gesagt hast :*
hoffentlich weißt du das auch.