Dienstag, 30. April 2013

LEBENSMÜDE

Der Schulstress überollt mich. Mein Abschluss steht mir kurz bevor, und ich muss Tag ein Tag aus lernen. Der Stress lenkt mich ab, lässt mich verdrängen und vergessen. Doch jetzt wo Morgen Feiertag ist, und ich erstmals nach ein paar Wochen Ruhe habe und alleine bin, steigt der Schmerz und die Einsamkeit wie eine Welle in mir auf und lässt mich zerbrechen. Mein Lebensinhalt hatte einen Unfall und musste heute operiert werden. Es macht mich halb wahnsinnig wenn er sich ein paar Stunden nicht meldet, denn dann weiß ich nicht, ob es ihm 'gut' geht, ob ihm evtl. etwas zugestoßen ist. Die Antriebslosigkeit und verweinten, mit Alpträumen bestickten Nächte kommen zurück, der Schmerz in meiner Brust. Meine Augen sind müde und leer. Meine Welt ist tot und kalt, der Frühling ist vor ihr geflohen. Eigentlich ist mein Leben nurnoch ein Haufen Asche in dem ich ersticke. Ich vermisse Wärme, die zweite Eiszeit herrscht in mir. Ich vermisse ihn, seine Arme die er um mich legt. Seine Küsse, die Liebe die ich von niemandem außer ihm bekomme. Ich bin mir und der Welt schutzlos ausgeliefert und habe nie gelernt wie man sich verteidigt. Doch das Schlimmste ist dieser Schmerz der mich wahnsinnig macht, mich Dinge denken und machen lässt, die ich mir vor einem halben Jahr nie erträumt hätte. Und die Einsamkeit, sie macht mich kaputt.
 
Dies sollte kein toller Text werden, nur eine Information für euch was unter anderem bei mir momentan los ist. Außerdem tat es gut, das alles so offen loszulassen und nicht zu verschönern oder zu verändern.
 
Einen wunderschönen Tag der Arbeit wünsche ich euch Morgen!

Kommentare:

Mademoiselle Bouttier hat gesagt…

Mein Hase,
was genau ist passiert? Was hatte er füreinen Unfall und warum muss er operiert werden?
Du fehlst. ♥

Lana Chloé hat gesagt…

das wird schon süße :*
und immer wenn du dich einsam fühlst, kannst du dich bei mir melden.
danke für die lieder und ich vermisse dich auch ..

Merkwürdigliebe hat gesagt…

"Wir lachen nicht, heben es auf.
Irgendwann wird unser Himmel schon blau.

Denn am Ende wird alles wieder gut,
und solange es uns nicht gut geht,
können wir das Ende nicht sehen.
Denn am Ende wird alles wieder gut
und solange es uns nicht gut geht
haben wir auch kein Problem"