Montag, 29. Juli 2013

HERZENSTÜCK

Liebe Unvergessliche,
ich dachte die Zeit würde alles heilen. Die Wunden die dir und mir zugefügt worden sind. Ich dachte, irgendwann würde ich Morgens aus meinem kleinen Fenster schauen und eine neue Sonne sehen. Eine die Hoffnung oder Glück oder Ähnliches ausstrahlen wird. Bis heute habe ich nur Schwärze gesehen wenn ich durch die Scheiben blickte.
Die Zeit heilt nichts. Das habe ich schon lange gelernt. Ich hatte die Hoffnung, dass dies bei uns anders sein würde, doch ich wurde enttäuscht. Wie immer. Ich würde alles geben um mit dir noch einmal offen reden zu können, ohne die abschätzigen Blicke deiner Eltern. Ihre Gedanken schrien immer wenn die Luft brodelte.
Es war doch immer so, dass sich unsere Herzen verbanden. Mit was konntest du sie trennen, frage ich mich? Ich fühle Wut und Hass wenn ich an dich denke. Doch dieser Schmerz in meiner Brust erinnert mich daran, wie sehr ich dich immer noch liebe. Auch, wenn du mich gefühlt umbringst, mit dem was du tust.
Ich dachte ich wäre dir immer wichtig gewesen und selbst wenn wir in unser tiefstes Loch gefallen wären, würden wir zusammen Hand in Hand hinauf ins Licht klettern. Doch du hast mich losgelassen. Ich dachte anfangs es wäre gut so, und die Zeit heilt alle Wunden; wie gesagt. Ich dachte es. Und jetzt weiß ich nicht mehr was ich denken soll.
Menschen raten mir dass ich vergessen, loslassen soll. Doch du warst ein zu großer Teil in meinem Leben um dich einfach vergessen zu können. Und wenn ich dich nicht ausradieren kann, kann ich dich nicht einfach fallen lassen. Du konntest mich loslassen und es ist so unbegreiflich wie du das geschafft hast. Ich frage mich ob das nicht wieder eine deiner Masken ist. Eine, die dich vielleicht vor der Wahrheit schützt. Vielleicht erträgst du es nicht wenn du alles zugeben würdest.
Kennst du diesen Satz noch? Für immer. Und jetzt wo ich vor ein paar Tagen mein Zeugnis in meine Hände nahm und eine Rede hielt, merke ich deine Abwesenheit umso mehr. Schulzeit vorbei, eine neuer Abschnitt beginnt in meinem Leben.
Und das ohne dich.
Ich frage mich ob du jemals die Augen öffnen wirst. Ich frage mich, ob ich, falls dieser Augenblick kommen wird, bereit oder doch zu sehr verletzt worden bin um mit dir ein einziges Wort reden zu können. Ich weiß es nicht, denn jeden Tag verletzt du mich mehr. Ich hoffe, du hast mich nicht schon längst vergessen.

Ich träume viel von dir. Man sagt, dass die Person die in einem deiner Träume vorkommt, dich vermisst.
 
Du fehlst wie blühende Rosen im Winter.
 

 

Kommentare:

Lana Chloé hat gesagt…

was ist passiert und über wen schreibst du?

Lana Chloé hat gesagt…

du weißt wie wichtig du mir bist. natürlich will ich von dir hören. wenn du anrufen willst, mach das, wenn du zeit hast, sag aber bescheid, damit ich dann auch zu hause bin.
du brauchst dich für gar nichts zu entschuldigen.

Merkwürdigliebe hat gesagt…

Ich hoffe es ist richtig: https://soundcloud.com/audiolith/bratze-die-die-es-schon-wissen
Magst du dich mal wieder melden und schreiben? Ich fände das wirklich toll.

ρaulina ♥ hat gesagt…

Hi:)

Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber ich habe die URL meines Blogs geändert. Und da du - so weit ich weiß - ein Leser meines Blogs bist, wollte ich dich nur schnell darauf aufmerksam machen. Das Problem ist jetzt nur, dass meine Posts nicht mehr in deinem Blogger-Dashboard erscheinen. Wenn du meinen Blog jedoch weiterhin lesen willst, dann entfolgst du ihn am besten kurz, um ihn dann wieder zu verfolgen, dann sollte hoffentlich alles wieder ok sein. Du kannst aber auch gerne meine Facebookpage liken, auf der du auch immer über neue Einträge informiert wirst. :) Ich würde mich wirklich freuen, wenn du meinen Blog auch weiterhin lesen würdest.

Alles Liebe,
Paulina

Mademoiselle Bouttier hat gesagt…

Wow. Es ist ein wirklich wunderschöner Text, er hat mich umgehauen.
Was machst du nun, da die Schule vorbei ist?
xoxo ♥