Dienstag, 4. Februar 2014

NACHTVIOLETT

Dornen ranken sich um mein stählernes Herz, in Purpur erstrahlt die Welt.
Härte prallt an Mauern ab und Federn fallen zu Boden.

Mein Spiegelbild entspricht nicht dem Ideal. Mein Gesicht ist verschwunden und anstelle dessen, sieht man nur noch glitzernde Augen aus dunklen Höhlen blitzen. Ein grimmiger Strich anstatt eines Lächelns.
Ich war einmal eine Rose die gegen die stete Hitze des Lebens ankämpfte. Doch nun bin ich verdorrt und nur die Dornen die übrig blieben, zeigen meine vergangene Existenz. Ich bin nicht mehr.
Dieser ewige Sturm hat alles hinfort getragen, hinweg geschleudert und zerstört. Was ist mit mir los, wer bin ich?
Und nun ist alles nichts. Ich treibe sinnlos in diesem Sud des Schmerzes.
Ich weiß, dass ich aufgegeben habe, dass ich mich vergessen habe.

Dornen ranken sich um mein stählernes Herz, in Purpur erstrahlt die Welt.
Härte prallt an Mauern ab und Federn fallen zu Boden.


1 Kommentar:

deep arizona.' hat gesagt…

du bist eine so gute Schreiberin!

liebe an dich aus unserem Nebraska