Montag, 18. Juni 2018

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Es ist Mitte Juni und die Sonne ist kräftig, scheint stark und unablässig vom Himmel hinab. Doch meine Tage werden dunkler, stündlich kälter. Ich kann zusehen wie meine Augen leerer werden. Ich meide mein Spiegelbild. Ich kann weder schlafen, noch kann ich aufstehen. Ich versaufe mein ganzes Geld, nur damit mich der Schmerz wenigstens Nachts nicht in mein Bett begleitet.
Ich kann nicht mehr essen. Und wenn ich es tue, fresse ich. Ich liebe dich nicht mehr und dennoch verfolgst du mich in meinen Gedanken. Ich werde wahnsinnig wegen dir. Du hast mich benutzt und wie Dreck am Boden zurück gelassen. Ich bin ein wandelndes Wrack. Ich ertrage den Schmerz in mir nicht mehr. Ich kann nicht mehr atmen, kann noch nicht einmal mehr weinen. Ich rauche um mich zu zerstören, trinke um mich zu betäuben und liebe, küsse jemand anderes, um mit ihm das letzte Gute in mir zu teilen.



Das Einzige für was ich noch gut genug bin - um zu geben. Und ich tue es. Ich gebe mich auf.

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